Wann Blähungen normal sind: Die Erklärung anhand einer Chipstüte
Die aufgeblähte Chipstüte ist absichtlich mit Stickstoff gefüllt. Das Gas hat nichts mit Verderb zu tun – es wird gezielt hinzugefügt, um die Chips beim Transport vor dem Zerbrechen zu schützen und sie länger frisch zu halten.
Diese Art von Aufblähung ist ein Merkmal der Verpackung, kein Mangel. Sie dient dazu, Geschmack und Konsistenz bis zum Öffnen des Beutels zu erhalten.
Wenn Blähungen ein Warnsignal sind: Verderbliche Lebensmittel und Bakterien
Bei leicht verderblichen Lebensmitteln verhält es sich ganz anders. Produkte wie Wurst, Käse, Milchprodukte und Konserven sollten unter normalen Umständen niemals aufgebläht aussehen.
Wenn diese Produkte aufquellen, liegt das in der Regel daran, dass sich Bakterien in der Verpackung vermehren und dabei Gase bilden. Diese Gasbildung ist ein Anzeichen dafür, dass die Lebensmittel verdorben oder ungenießbar sein könnten.
Manche der verantwortlichen Mikroorganismen beeinträchtigen lediglich Geschmack und Qualität. Andere können jedoch zu Lebensmittelvergiftungen oder schwerwiegenderen Erkrankungen führen. Deshalb sollte man aufgequollene Kühl- oder Konservenprodukte niemals auf die leichte Schulter nehmen.
