Warum sehen sie aus wie kleine gehörnte Tiere?
Die ungewöhnliche Form ist kein Zufall.
Diese festen Auswüchse sind Teil der Fortpflanzungsstrategie der Pflanze.
Wenn die Frucht reif ist, helfen ihr Form und Gewicht dabei, mit der Umgebung zu interagieren und letztendlich zur Fortpflanzung der Pflanze beizutragen.
Die harte Außenhülle schützt auch den essbaren Samen im Inneren.
Aus menschlicher Sicht bergen die Hörner jedoch ein unmittelbares Problem:
Sie lassen sich nicht gerade leicht schälen.
Anders als bei einem Apfel oder Pfirsich kann man die Schale nicht einfach durchbeißen.
Die Schale ist hart und holzig, daher muss die Frucht vorsichtig geöffnet werden.
Was ist darin enthalten?
Und hier kommt die Überraschung ins Spiel.
Im Inneren der dunklen Schale befindet sich ein relativ heller, fester, stärkehaltiger essbarer Teil.
Bei richtiger Zubereitung kann das Fruchtfleisch eine Konsistenz aufweisen, die etwas an eine Kastanie erinnert.
Je nach Art und Zubereitung kann der Geschmack leicht süßlich, nussig, erdig oder stärkehaltig sein.
Deshalb werden diese Früchte traditionell in verschiedenen Gerichten verwendet.
Der Kontrast ist frappierend:
Draußen: dunkel, hart und mit Hörnern bedeckt.
Innen: blass, stärkehaltig und essbar.
Es ist eines jener Lebensmittel, die vor und nach der Zubereitung völlig anders aussehen.
