Zerbrochene Nächte, ohne es überhaupt zu merken
Selbst wenn man es nicht aktiv nutzt, bleibt ein neben einem liegendes Handy eine ständige Störquelle. Eine vibrierende Benachrichtigung, ein kurz aufleuchtender Bildschirm oder einfach die Versuchung, nachts beim Aufwachen kurz darauf zu schauen … Diese Mikrounterbrechungen stören den Tiefschlaf und die REM-Schlafphasen. Dabei sind es gerade diese Phasen, die es unserem Gedächtnis ermöglichen, das Gelernte des Tages zu festigen und unserem Körper, sich wirklich zu erholen.
Wachen Sie trotz acht Stunden Schlaf müde auf? Das liegt vielleicht nicht am Stress, sondern daran, dass Ihr Handy unbemerkt Chaos anrichtet.
Auswirkungen, die sich im Laufe der Zeit anhäufen
Wiederholter Schlafmangel führt nicht nur zu Augenringen. Langfristig kann er zu Konzentrationsschwäche, Stimmungsschwankungen, einem geschwächten Immunsystem und chronischer Müdigkeit führen. Keine Panik: Ihr Smartphone ist nicht allein schuld. Doch wenn Ihre Nächte unruhig sind, sollten Sie Ihre digitalen Gewohnheiten unbedingt genauer unter die Lupe nehmen.
Einfache Schritte, um Ihre Nächte zu verändern
Gute Nachrichten: Schon kleine Veränderungen können viel bewirken. Experten empfehlen, 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen eine „digitale Sperrstunde“ einzuführen. Legen Sie Ihr Display beiseite und greifen Sie stattdessen zu einem Buch, einer beruhigenden Playlist oder atmen Sie ein paar Mal tief durch.
Ein weiterer einfacher Trick: Laden Sie Ihr Handy am anderen Ende des Zimmers oder sogar im Flur auf. Und holen Sie den guten alten analogen Wecker aus der untersten Schublade! Ohne den Wecker als Ausrede gibt es keinen triftigen Grund mehr, das Gerät in Reichweite zu haben.
Nach und nach geben diese Veränderungen dem Schlafzimmer seine eigentliche Funktion zurück: einen Ort der Ruhe, der Gelassenheit und der echten Abschalten.
Ihre nächste erholsame Nachtruhe beginnt heute Abend, in dem Moment, in dem Sie Ihr Handy vom Bett weglegen.
