werden, in denen Professionalität auf tiefe menschliche Gefühle trifft.
Keine Position schließt die Fähigkeit zu leiden gänzlich aus.
Vielleicht erklärt das, warum dieses Bild so lange im Gedächtnis geblieben ist.
Nicht weil ein Präsident weinte.
Sondern weil Millionen sich in diesen Tränen wiedererkannten.
Der Kampf, die Fassung zu bewahren.
Die Anstrengung, trotz überwältigender Gefühle weiterzusprechen.
Die Entschlossenheit, Verantwortung zu übernehmen, selbst im Angesicht des Schmerzes.
Diese Erfahrungen gehen über die Politik hinaus.
Sie gehören zu jedem Menschenleben.
Letztendlich misst sich Führung an vielen Eigenschaften.
Weisheit.
Integrität.
Urteilsvermögen.
Mut.
Mitgefühl.
Der Moment, als Barack Obama vor den Kameras inne hielt, erinnerte die Welt daran, dass diese Eigenschaften untrennbar mit Emotionen verbunden sind.
Manchmal werden sie gerade durch sie sichtbar.
Seine Tränen konnten die Komplexität der Probleme, vor denen die Nation stand, nicht auslöschen.
Sie lösten nicht jedes Problem und beendeten nicht jeden Streit.
Was sie aber bewirkten, war etwas Stilleres,
