Doch als ich mich streckte und die Bettdecke zurückschlug, fiel mein Blick auf etwas Ungewöhnliches. Kleine, runde Kügelchen – fünf, vielleicht sechs – lagen verstreut auf dem Laken. Sie waren etwa stecknadelkopfgroß, hellbraun und glänzend. Mein erster Gedanke? “Hä? Was ist das denn?”
Ich beugte mich näher. Die Dinger sahen aus wie winzige Perlen oder Murmeln. Ich nahm eine zwischen die Fingerspitzen. Hart. Kühl. Aber irgendwie… unheimlich.
Plötzlich durchzuckte es mich. Insekteneier. Der Gedanke war da, und er ließ mich nicht mehr los. Ich ließ das Kügelchen fallen und wich zurück, als hätte ich mich verbrannt. Mein Herzschlag beschleunigte sich. Ich schaute zu Bruno. Sah er krank aus? Kratzte er sich übermäßig? Ich konnte kaum klar denken.
In diesem Moment schossen mir tausend Gedanken durch den Kopf. Wanzen? Flöhe? Läuse? Bettwanzen? Ich sprang aus dem Bett, zog die Laken ab, inspizierte jedes Kissen. Dann das Kopfteil. Die Matratze. Nichts. Außer diesen verdammten Kügelchen.
