Man könnte meinen, Bargeld spielt in unserem ultra-digitalen Alltag keine große Rolle mehr. Und doch schätzen manche Franzosen es weiterhin. Erstes aus Gründen der finanziellen Sicherheit: Ein kleines Polster zu Hause kann beruhigend sein, insbesondere im Falle eines Ausfalls des Banknetzwerks, einer Wirtschaftskrise oder einfach zur Bewältigung eines Notfalls.
Und dann ist da noch die Budgetverwaltung: Die bekannte Budgetumschlagmethode (bei der jede Ausgabenkategorie in Notizen aufgeteilt wird) ermöglicht es Ihnen, die Kontrolle über Ihre Finanzen zu behalten, ohne es zu übertreiben. Sie ist konkret, anschaulich und sehr effektiv gegen Impulskäufe.
Manche Menschen halten Bargeld, weil sie Banken nicht vertrauen oder um Kontogebühren zu vermeiden. Aber Vorsicht: Bargeld zu Hause zu haben ist zwar völlig legal, aber es gibt Regeln und Risiken.
Die gute Nachricht: Es gibt keine gesetzliche Obergrenze für die Höhe des Bargeldes, das Sie zu Hause aufbewahren dürfen. Theoretisch können Sie 500 Euro behalten … oder 50.000. In der Praxis stellt sich jedoch ab einem bestimmten Betrag die Frage nach der Rechtfertigung.
Im Falle einer Steuerprüfung oder eines Streitfalls (z. B. bei einer großen Bankeinlage) müssen Sie die Herkunft der Gelder belegen können. Verkäufe, Schenkungen, Erbschaften, Bankabhebungen … alles muss nachvollziehbar sein. Die Steuerbehörden können nicht deklarierte Beträge als verdächtig oder sogar als Ergebnis von Schwarzarbeit oder Betrug betrachten, wenn Sie deren Herkunft nicht erklären können.
Bargeld: Überschreiten Sie diesen Betrag nicht zu Hause
