Warum Low Carb?
Viele fragen mich, warum ich mir das „antue“ – kein Brot, keine Nudeln, keine Kartoffeln. Ich sage dann immer: Es ist gar kein „Antun“. Es ist ein Ausprobieren. Ich habe gemerkt, dass ich mich damit wohler fühle. Früher hatte ich nach einem Brötchenfrühstück oft so ein Loch im Bauch, war müde, wollte am liebsten wieder ins Bett. Seit ich mehr Eiweiß esse, fühle ich mich leichter und gleichzeitig wacher. Und das Schöne ist: Man kann immer satt werden, es ist nicht wie bei einer Diät, wo man hungert.
Tipps aus meiner Küche
– Immer gute Eier kaufen, am besten frisch vom Bauern oder Bio. Der Unterschied ist riesig.
– Pilze vorher nicht waschen, sondern nur mit einem Tuch abreiben. Sonst saugen sie sich voll mit Wasser.
– Wer mehr Cremigkeit will, kann einen Löffel Frischkäse in die Eiermasse rühren.
– Ein bisschen Käse oben drauf – Feta oder Parmesan – macht das Ganze noch würziger.
– Wenn es schnell gehen muss, kann man auch alles gleichzeitig in die Pfanne werfen. Aber schöner wird’s, wenn man die Schritte einzeln macht.
Meine kleine Low-Carb-Erfahrung
Ich habe mit Low Carb nicht abgenommen, um ehrlich zu sein. Es war nie mein Hauptziel. Aber was ich gemerkt habe: Ich fühle mich einfach besser. Keine Heißhungerattacken, keine Müdigkeit, keine Blähungen. Und wenn man dann so ein Gericht wie dieses isst, merkt man: Es fehlt einem nichts. Man hat keinen Verzicht, sondern einfach nur gutes Essen.
Oft fragen meine Kinder: „Mama, gibt’s wieder Eier?“ Sie lieben es, wenn ich das Rührei mit ein bisschen Käse mache. Dann essen sie es sogar lieber als Nudeln. Und wenn Kinder freiwillig Gemüse essen – dann weiß man, dass es gut ist.
