Es gibt Geschichten, die einen tief berühren. Sallys Geschichte ist eine davon. Ihr Mann Mark war gerade gestorben; sie war im achten Monat schwanger, und als sie das Krankenhaus verließ, rannte ihr der Arzt den Flur entlang nach. In seiner Hand hielt er einen Umschlag. Darauf stand ihr Name in Marks Handschrift. Und dieser erschütternde Satz: „Er hat mir versprochen, ihn dir erst nach seinem Tod zu geben.“
Wenn die Liebe eine ganz neue Dimension annimmt
Mark und Sally waren drei Jahre verheiratet, als die lang ersehnte Schwangerschaft endlich eintrat. Sechs Monate pures Glück. Doch dann kam die Diagnose, brutal und endgültig: eine schwere Krankheit, vielleicht noch drei Monate zu leben. Eine Realität, die man unmöglich akzeptieren konnte, besonders mit einem Baby, das in den Armen wuchs und strampelte.
Eines Abends auf der Veranda ihres Hauses legte Mark sanft seine Hand auf Sallys Bauch. Die kleine Cecelia regte sich und sagte ihm leise, dass er seine Organe spenden wolle, wenn es möglich sei. Sally wollte widersprechen. Doch tief in ihrem Herzen wusste sie es. Mark hatte sich bereits entschieden.
