Ab einem gewissen Alter verändert sich unsere Haut. Sie wird dünner und trockener und verträgt die Hygienemaßnahmen, die wir mit 30 noch für selbstverständlich hielten, nicht mehr so gut. Doch schon ein kleiner Fehler bei der Duschhäufigkeit kann die Haut reizen oder Juckreiz verursachen. Was ist also das richtige Maß für Senioren? Dermatologen raten: weder zu häufig noch zu selten.
Mit der Zeit verliert die Haut ihre Ausstrahlung. Sie wird dünner, weniger geschmeidig und produziert weniger Talg, die natürliche Schutzbarriere, die sie mit Feuchtigkeit versorgt. Dadurch wird sie empfindlicher und reagiert stärker auf heißes oder hartes Wasser sowie aggressive Seifen. Deshalb ist es ab 65 Jahren wichtig, die Hautpflege anzupassen, um das Gleichgewicht der Haut zu erhalten und Problemen wie Trockenheit, Spannungsgefühl oder Juckreiz vorzubeugen.

Warum die Haut älterer Menschen mehr Aufmerksamkeit benötigt
Mit zunehmendem Alter schwächt sich die Hautbarriere auf natürliche Weise ab. Sie wird durchlässiger und kann weniger Feuchtigkeit speichern. Zu häufiges Waschen, insbesondere mit heißem Wasser, destabilisiert sie zusätzlich. Umgekehrt fördert zu seltenes Waschen die Vermehrung von Bakterien und Pilzen. Das richtige Gleichgewicht ist daher wichtig, um Beschwerden und Infektionen vorzubeugen.

